Samoa

Das samoanische Alphabet besteht nur aus vierzehn Buchstaben – a, e, i, o, u f, g, l, m, n, p, s, t, v – dazu ein durch ein Apostroph (’) gekennzeichneter Knacklaut. Einfach und effektiv bilden diese eine reiche und farbenfrohe Sprache. Samoa selbst ist das Ergebnis aller vier Elemente: Feuer und Erde haben diese vulkanischen Inseln vor sieben Millionen aus dem Meer gehoben. Vor 3000 Jahren wurde die Inselkette von Polynesiern besiedelt und nach den heiligen (‘sa’) Hühnern (‘moa’) des Lu, Sohn des Schöpfungsgottes, benannt. Friedlicher Handel und das ‘matai’ System von Familienoberhäuptern waren seit über tausend Jahren verbreitet, als die europäischen Missionare kamen und bis Mitte des 19. Jahrhunderts das Christentum einführten. Im Jahre 1900 wurde Samoa eine deutsche Kolonie, bei Ausbruch des 1. Weltkrieges aber an Neuseeland abgetreten. West-Samoa war 1962 als erster polynesischer Staat von Neuseeland unabhängig – und fünfunddreißig Jahre später wurde die Insel auch formal nur noch „Samoa“ genannt. Zusammen mit den beiden weiteren Elementen Wasser und Luft - in Form verlässlicher Swells und konstanter Passatwinde - ergibt dies einen besonderen Ort zum Kiten und Windsurfen. Die Hauptinsel Upolu ist nur halb so groß wie Savai’i, beherbergt aber den Flughafen und die einzige Stadt des Landes, Apia. Hier findet man auch die bekannten Spots – es sind nur eine Handvoll, aber wie schon beim samoanischen Alphabet: Quantität ist nicht gleichzusetzen mit Qualität…

Regionen in Samoa

  • Sumbawa, Indonesien, Ost Asien / WickedSun, THE KITE AND WINDSUFRING GUIDE
  • Topocalma, Chile, Südamerika / Alfredo Escobar, THE KITE AND WINDSUFRING GUIDE